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Ein Jahreswechsel bringt immer eine Vielzahl von Neuigkeiten im Steuerrecht oder Sozialversicherungsrecht mit sich.
Die wichtigsten Neuigkeiten haben wir Ihnen im Folgenden zusammengestellt.

[h2]Höherer Grundfreibetrag ab 2013[/h2]
Der Grundfreibetrag in der Einkommensteuer, bis zu dem keine Einkommensteuer anfällt, erhöht sich ab dem Jahr 2013 um 126,00 Euro auf 8.130,00 Euro.

Für das Jahr 2014 ist eine weitere Anhebung um 224,00 Euro auf 8.354,00 Euro geplant.

 

[h2]Elektronische Lohnsteuerkarte ab 2013[/h2]

Seit 01.12.2012 können Arbeitgeber die Steuerabzugsmerkmale ihrer Arbeitnehmer in der ELStAM-Datenbank abrufen. Die hinterlegten Merkmale umfassen:

– Steuerklasse
– berücksichtigungsfähige Kinder
– eingetragene Freibeträge
– Religionszugehörigkeit

Dem Arbeitgeber muss künftig nur noch das Geburtsdatum, sowie die steuerliche Identifikationsnummer vorgelegt werden.

 

[h2] Rentenversicherungsbeiträge sinken[/h2]

Die Rentenversicherungsbeiträge werden zum 01.01.2013 um 0,7 Prozentpunkte von 19,6 auf 18,9% gesenkt.

 

[h2]Beitragsbemessungsgrenze für Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung[/h2]

Die Beitragsbemessungsgrenze in den alten Bundesländern steigt von 5.600 auf 5.800 Euro.
In den neuen Bundesländern steigt die Bemessungsgrenze von 4.800 auf 4.900 Euro.

Über diese Beitragsbemessungsgrenze hinaus werden keine weiteren Beiträge fällig.

 

[h2]Versicherungspflichtgrenze für Krankenversicherung[/h2]

Die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung erhöht sich von 50.850 auf 52.200 Euro. Erst ab einem Jahres-Bruttoarbeitslohn von 52.200 Euro können Arbeitnehmer statt der gesetzlichen Krankenversicherung eine private Krankenversicherung wählen.

 

[h2]Verdienstgrenzen für Minijobs steigt auf 450 Euro[/h2]

Geringfügig Beschäftigte („Aushilfen“) können ab Januar 2013 künftig 450,00 Euro verdienen. Die Gleitzone wurde entsprechend von 800 auf 850 Euro erhöht.
Zudem sind geringfügig Beschäftigte künftig Rentenversicherungspflichtig. Ist keine Rentenversicherung gewünscht muss der Beschäftigte ausdrücklich widersprechen.

 

[h2]höherer Freibetrag für Übungsleiter[/h2]

Der Steuerfreibetrag für Übungsleiter wird ab 2013 von 2.100 Euro auf 2.400 Euro angehoben.

 

[h2]höhere Pauschale für Ehrenämter[/h2]

Auch die Pauschale für Ehrenämter steigt ab 2013 erheblich, von 220 auf 720 Euro pro Jahr.

 

[h2]Abgabe der Künstlersozialkasse (KSK) steigt wieder[/h2]

Die Abgabe die Unternehmer auf Honorare von Künstlern und Publizisten bezahlen müssen steigt von 3,9 auf 4,1%. Bis Ende 2009 betrug die Abgabe 4,4%.
Die Prüfung der ordnungsgemäßen Entrichtung der Beiträge obliegt seit einiger Zeit der Deutschen Rentenversicherung. Die Betriebsprüfer sind angehalten die Abführung der KSK-Beiträge im Rahmen der Rentenversicherungsprüfung zu kontrollieren.

Die Beiträge die Mitglieder der KSK (im Regelfall Künstler) für Krankenversicherung, Pflege- und Rentenversicherung entrichten müssen sind hiervon nicht betroffen.

 

 

Bei Fragen zu den obigen Neuregelungen stehen wir Ihnen natürlich jederzeit zur Verfügung. Ein Anruf bei Ihrem Steuerberater in Nürnberg genügt.